Musikpreis

Musikpreis des VDKD

Der Musikpreis des Verbandes der Deutschen Konzertdirektionen zeichnet hervorragende künstlerische Leistungen im Bereich des deutschen Musiklebens aus. Er ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert und wird in Form einer Urkunde verliehen. Der Preis zeichnet jährlich wechselnd Künstler aus den Bereichen der E-Musik oder U-Musik aus und wurde erstmals 2005 vergeben. Mitsponsor und Medienpartner ist das Branchenmagazin "Musikmarkt".

Das Preisgeld sollte vorrangig dazu verwendet werden, Konzertauftritte der Preisträger in Deutschland zu unterstützen. In Absprache mit der Jury kann das Preisgeld auch für andere Projekte, beispielsweise die Produktion eines Tonträgers, die Anschaffung eines Instruments oder ein Stipendium, eingesetzt werden.

Die Preisverleihung erfolgt jeweils im Rahmen der Mitgliederversammlung des VDKD.

 

 

Der Preis wird an förderungswürdige junge Musiker oder Ensembles, beziehungsweise Bands, verliehen, die zur Entwicklung eines innovativen, hochwertigen und vielfältigen Musiklebens in Deutschland beitragen. Neben diesem Hauptzweck der Nachwuchsförderung kann der Preis in Ausnahmefällen auch an bereits renommierte Künstler oder Persönlichkeiten des deutschen Musiklebens vergeben werden, die in Absprache mit der Jury den Verwendungszweck des Preisgeldes bestimmen.

Die Preisträger werden aus Vorschlägen ermittelt, die dem VDKD durch dessen Mitglieder eingereicht werden. Der Vorschlag ist schriftlich einzureichen und ausführlich zu begründen. Die Begründung soll Informationen über den Künstler, seine Auftritte und gegebenenfalls Tonträger enthalten. Pro Vorschlag ist außerdem eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von jeweils Euro 100,00 zu entrichten.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine mindestens fünfköpfige Jury, der neben dem Präsidenten des VDKD, der zugleich Juryvorsitzender ist, ein jährlich zu bestimmendes Mitglied des Vorstands sowie zwei weitere Mitglieder des Verbandes angehören, die nach Vorschlägen der Mitgliederversammlung vom Vorstand des VDKD ausgewählt werden. Alle drei bestellten Jurymitglieder vertreten jeweils den Musikbereich, in dem der Preis verliehen wird. Ein weiteres Mitglied der Jury wird von der Zeitschrift "Musikmarkt" entsandt.

Die Entscheidung über die Preisvergabe trifft die Jury mit einfacher Mehrheit ihrer Mitglieder. Die Sitzungen der Jury sind nicht öffentlich. Sofern Mitglieder der Jury selbst oder die Konzertdirektionen oder Agenturen, denen sie angehören, von den Beratungen über einen Preisträgerkandidaten betroffen sind, nehmen sie an den Beratungen und der Entscheidung über die Preisvergabe nicht teil.

Mit dem VDKD Musikpreis ausgezeichnet sind: Felix Klieser (2014), Heisskalt (2013), Natalia Gutman (2012), Florian Ostertag (2011), das Asasello Quartett (2010), Ruben Cossani (2009), Koryun Asatryan (2008), Triband (2007), Joseph Moog (2006) und Madsen (2005).

Den genauen Wortlaut des Statuts finden Sie hier.

Telefon 089.28628-379 // E-mail info@vdkd.de