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13.09.2016 | Pressemitteilungen

VDKD Musikpreis in Berlin an Alexej Gerassimez verliehen

  • Percussionist erhält mit 10.000 Euro dotierten Nachwuchspreis
  • Christian Lindner würdigt Engagement der privatwirtschaftlichen Konzertveranstalter und Künstleragenturen
  • Verleihung im Rahmen der Feierlichkeiten zum 70. Jubiläum des VDKD

Alexej Gerassimez ist am Abend des 12. September in Berlin mit dem Musikpreis des Verbandes der Deutschen Konzertdirektionen e.V. (VDKD) ausgezeichnet worden. Der Percussionist nahm den mit 10.000 Euro dotierten Nachwuchspreis von VDKD Präsident Pascal Funke entgegen. Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP, sprach als Auftakt zu der Veranstaltung, die im Rahmen der Feierlichkeiten zum 70-jährigen Bestehen des VDKD stattfand. Er wies in seiner Rede darauf hin, wie wichtig entsprechende gesetzliche und steuerliche Rahmenbedingungen gerade für die Tätigkeit der privatwirtschaftlichen Konzertveranstalter und Künstleragenturen seien und plädierte nachhaltig für den Abbau bürokratischer Hemmnisse.  Lindner würdigte zudem das Engagement und den Beitrag der privaten Veranstalter und Künstleragenturen zum kulturellen Leben in Deutschland.

Preisträger Gerassimez widmete den Preis seinem kürzlich verstorbenen Lehrer und Mentor, Peter Sadlo. Im Anschluss an die Preisübergabe präsentierte der 1987 geborene Percussionist einige Stücke, darunter auch eine eigene Komposition. Er bestätigte einmal mehr die Jurybegründung, die unter anderem sein „außergewöhnliches Gespür für Rhythmus und Struktur“ und seine „begeisternde, engagierte Performance“ hervorhob. Neben der Abendveranstaltung fand am 12. September eine Podiumsdiskussion für geladene Branchenvertreter statt, bei der Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz, ein Grußwort sprach. Weitere Programmpunkte waren verbandsinterne Tagungen am 12. September und die Mitgliederversammlung am 13. September.

Der Musikpreis des VDKD wird jährlich wechselnd an förderungswürdige junge Musiker oder Ensembles, beziehungsweise Bands, aus den Bereichen der E-Musik oder U-Musik vergeben, die zur Entwicklung eines innovativen, hochwertigen und vielfältigen Musiklebens in Deutschland beitragen. Mitsponsor ist der Keller Verlag / Musikmarkt. Der Preisträger wurde aus Vorschlägen ermittelt, welche die Mitglieder des VDKD einreichen konnten. Bisherige Preisträger sind Madsen (2005), Joseph Moog (2006), Triband (2007), Koryun Asatryan (2008), Ruben Cossani (2009), das Asasello Quartett (2010), Florian Ostertag (2011), Natalia Gutman (2012), Heisskalt (2013), Felix Klieser (2014) und Joco (2015).

Der Verband der Deutschen Konzertdirektionen e.V. wurde 1946 in Hamburg gegründet. Ziel des Verbandes ist die Stärkung der privatwirtschaftlich organisierten deutschen Konzertwirtschaft. Im VDKD sind über 200 Agenturen, Konzertveranstalter und Stiftungen zusammengeschlossen, die im Bereich E- und U-Musik jährlich über 2 Milliarden Euro umsetzen und ein Publikum von rund 42 Millionen Besuchern ansprechen.


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